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Sikhismus

Guru Nanak

Die Sikh-Religion tauchste das erste Mal im frühen 16, Jahrhundert im Bundesstaat  Punjab in Nordindien auf. Ihr Religionsgründer war der Guru Nanak, der seit seiner Kindheit immer zwischen dem Hinduismus und dem Isalm hin- und hergerissen war. Als Hindu geboren aber von den Lehren des Islams beeinflußt begann er eine Mischung aus beiden Glaubensrichtungen zu lehren. Nach seiner Ansicht sind die Grundzüge beider Religionen in etwa gleich. Nanak zog viele Anhänger in seinen Bann und wurde als Guru oder geistiger Lehrer bekannt. Seine Jünger kamen zusammen, um eine neuen Religionsgemeinschaft zu gründen, die später die Bezeichnung Sikhismus erhielt.

Die Gurus, die nach Nanak folgten trugen zu der Konsolidierung bei und verbreiteten den Sikhismus. Die Lehren von Guru Nanak wurden im 'Guru Granth Sahib' zusammengefasst, dem heiligen Buch der Sikhs, das alsbald ein gottähnliches Symbol wurde. Der fünfte Guru, Guru Arjun, ließ einen goldenen Tempel bei Amritsar erbauen, der zu den heiligsten aller Sikh-Stätten wurde. Der zehnte Guru, Govind Singh begann den Sikhs die ersten Kampf- und Kriegsausbildungen zu vermitteln, damit sich die Gemeinschaft vor den immer wieder kehrenden Angriffen durch Feinde der Sikh-Religion verteidiegen konnte.

Zum Baisakhi Tag im Jahre 1699 ließ Guru Govind Singh alle seine Anhänger nach  Anandpur kommen, wo er eine neue Bruderschaft der Sikhs gründete, die Khalsa (die Armee der Reinen). Fünf Männer, die nach ihrer Hingabe für den Guru ausgewählt wurden erhielten die Bezeichnung Panj Pyares und erhielten Nectar (Amrit) zur Aufnahme in die Bruderschaft der Khalsa. Später wurde der Guru selbts , wie andere auch von den Panj Payares in die Bruderschaft aufgenommen.

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Die Mitglieder der neune Gemeinschaft wurden unterwiesen, stets fünf Symbole am Körper zu tragen (die fünf K's )- ungeschnittenes Haar (Kesha), ein Kamm (Kangha), ein stählener Armreife (Kara), ein Schwert (Kritipan) und Reiterhosen (Kachha). Die aufgenommenen Männer nahmen Singh (Löwe) und dei Frauen dne Namen Kaur (Prinzessin) an. Der Guru entschied außerdem die Aufeinanderfolge der Gurus zu beenden und war damit der letzte der Sikh Gurus. 

Der Sikhismus ist eine monotheistische Religion, d.h. es wird nur ein Gott angebetet. Er lehnt außerdem das Kastensystem ab lehrt, daß alle Männer gleich sind. Die Vorstellunge des Hinduismus vom Karma und von der Wiedergeburt jedoch werden akzeptiert. Heutzutage sind viele der Sikh Traditionen mit dem des Hinduismus identisch, dennoch hat die Gemeinschaft Sikh immer noch ihre unverwechselbare Identität. Trozdem der Anteil der Sikhs weniger als  2 % der der indischen Bevölkerung ausmacht, sind sie ein fester Bestandteil der indischen Religionslandschaft geworden .

300 Jahrfeier der Khalsa Panth

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